15. September 2012 – Himmlische Aussichten

Filia4„Himmlische Aussichten“ erlebten um die 3200 Frauen am 15. September 2012 in der Rittal-Arena in Wetzlar.

Das christliche Forum von Frauen in Leitungsverantwortung in Deutschland, „FiliA“ hatte in Zusammenarbeit mit der ABF (Arbeitsgemeinschaft biblischer Frauen),  ein buntes, fröhliches, aber auch teilweise besinnlich tiefgehendes Programm vorbereitet. Als ab 9 Uhr die ankommenden Frauen die ausverkaufte Arena füllten, konnte der Frauentag beginnen: Der Gospelchor „Kirche goes Gospel“ aus Elmshorn mischte die Ankommenden mit frischer Gospelmusik auf und brachte gleich die richtige Stimmung in die Veranstaltung.

 

Katja Bernhardt, Referentin und Moderatorin und Torsten Hebel, Theologe, Schauspieler und Kabarettist führten in einer frischen und immer wieder zum Lachen anregenden, aber auch sehr einfühlsamen Weise durch das Programm.

 

Musikalisch im Tageseinsatz war Judy Bailey, durch deren Lieder zum Mitsingen  und auch Mittanzen immer wieder ihre karibische Herkunft schimmerte. Ein poetisches Hightlight des Vormittags bildete Christina Brudereck, die zusammen mit Benjamin Seipel die „Zwei Flügel“ ist: Poesie mit Klavierbegleitung – ein gelungenes Ensemble! Auch ein Klassiker durfte nicht fehlen: „Die Ballade von der Schokolade“.

Patricia Kelly, bekannte Tochter der Kelly-Familiy mit inzwischen viel Eigenprofil und Stimmgewalt, schloss sich an. Doch sie sang nicht nur, sondern erzählte, wie sie es mit Gottes Hilfe geschafft hat, an der Diagnose „Brustkrebs“ nicht zu verzweifeln, sondern neuen Lebensmut zu finden.

Einen thematischen Input bekamen die Frauen von Rebecca Pippert,, Oxford.:„Himmlische Aussichten“ sind es, dass Gott Menschen so verändert, dass sie zu einem erfüllten Leben finden. Übersetzt wurde sie kompetent von Melanie Carstens, der Herausgeberin der Frauenzeitschrift „Joyce“.

Die Mittagspause konnte zum Unterhalten, Mittagessen, Bummeln durch die vielen Informationsstände und den Büchershop, einer Begegnung am FILIA-ABF-Stand mit den Organisatorinnen oder auch zu einem Gespräch mit abschließendem Gebet mit einer dafür bereitstehenden Mitarbeiterin genutzt werden.

 

In der „zweiten Halbzeit“ erlebten die Besucherinnen neben weiteren Liedern mit Judy Bailey besondere Momente mit Pantomime, Interview und Theater: Sandra Schlitter, Mutter des mittlerweile in ganz Deutschland bekannten Mirco, der vor zwei Jahren ermordet worden war, ließ keinen Zweifel darüber aufkommen, dass sie als Familie die einzige Möglichkeit, miteinander sinnvoll weiterzuleben darin sehen, Gott zutiefst zu vertrauen und durch seine Kraft sowohl einander wie auch dem Mörder zu vergeben und so mit sich selbst und Gott versöhnt zu leben – auch ohne ihre viertes Kind.  Vergeben bedeutet, selbst frei zu sein und weiter zu leben, erklärte Sandra Schlitter…

Das Theaterstück  „Hagar, die Fremde“, das  solistisch von Mirjana Angelina, der Schauspielerin und Leiterin von „GospelArt“ gespielt wurde, griff das Thema „Leid“ auf: In einer Lebensrückschau der Hagar erlebten die Frauen eine bewegende Geschichte einer Frau, die ihr Leben lang nichts anderes war als eine Sklavin – und die dennoch ihren Weg als von Gott gelenkt erlebte – eine eindrucksvolle Szene!

Elena Schulte, junge Mutter und begabte Autorin und Rednerin band den Sack des Tages zu: Sie ermutigte dazu, dass jede Frau noch an diesem Tag die Gelegenheit nutzt und in eine Beziehung zu dem Gott, der uns so gut kennt, einsteigt und beginnt, ihm zu vertrauen. Ein kleines Zeichen dieses Festmachens war ein Papierklebestreifen in Pink, den jede Frau bekommen hatte und den man sich am  Handgelenk  befestigen konnte.

Von den Moderatoren des Tages herzlich verabschiedet konnten die Frauen noch einige Minuten zusammen mit dem Gospelchor und Judy Bailey singen und swingen…bis es dann an den Aufbruch Richtung Heimat gehen musste.

Viele Frauen gingen sowohl äußerlich mit viel neuem Material in Tüten wie auch innerlich mit ermutigenden Gedanken und Inputs zum Weiterdenken in ihren Alltag zurück – es war ein himmlischer Tag mit himmlischen Momenten!

Sabine Vetter (FILIA)

Mülheim an der Ruhr

Gießener Allgemeine (von Lothar Rühl)

Gießener Allgemeine (von Lothar Rühl)

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